Anfänger lernen von Grund auf:
Zur künstlerischen Gestaltung gehören Intuition, handwerkliches Können und theoretisches Wissen. Erst Theorie und Handwerk bringen die Sicherheit, sich auf Intuition verlassen zu können. Das ist die Philosophie und der Ansatz des Lehrplans der Kunstwerkstatt.
Begonnen wird mit einfachen Zeichenübungen. Zeichnen schult Auge und Hand gleichermaßen und ist der erste Schritt zur eigenständigen künstlerischen Gestaltung.
Der Weg zu Malerei führt über abgestufte Übungen mit verschiedenen Techniken und Materialien. Durch vielfältiges Ausprobieren findet man den eigenen Ansatz für die künftige Arbeit. Liegt mir die Ölmalerei oder die Acryltechnik? Will ich mich auf Zeichnung konzentrieren oder vielleicht Collagieren? Das oberste Ziel ist immer die Individualität. Wir wollen keinen „Schulstil“ sondern eigenwillige und eigensinnige Künstlerpersönlichkeiten.
Einige Bespielthemen aus dem Lehrplan sind:
Form
Licht und Schatten
Raumwirkung
Farblehre
Bildkomposition
Jedem wird für die Übungen die Zeit gegeben, die er braucht.
Parallel zur praktischen Arbeit schauen wir immer wieder auch in die Kunstgeschichte. Als Künstler stehen wir in einer Tradition. Fortführung oder Ablehnung – beides setzt Kenntnis voraus.